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20.000 Euro jährlich in den Sand gesetzt

Steigt der Vogelsbergkreis nun endlich aus der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH aus? Dies legt die Antwort von Landrat Görig auf eine Anfrage der LINKEN nach dem Nutzen der Vogelsberger Beteiligung nahe, erklärt Michael Riese von der Vogelsberger Linksfraktion.

Steigt der Vogelsbergkreis nun endlich aus der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH aus? Dies legt die Antwort von Landrat Görig auf eine Anfrage der LINKEN  nach dem Nutzen der Vogelsberger Beteiligung nahe, erklärt Michael Riese von der Vogelsberger Linksfraktion.

Jährlich 20.000 Euro versenkt der Vogelsberg in diese Regionalmarketing-Inititaive, die den Anspruch hat Mittelhessen als Zukunftsregion zu profilieren, um den bundes- und europaweiten Wettbewerb der Regionen zu seinen Gunsten zu gestalten. Wenn überhaupt, dann hatten nur Gießen und Marburg was von dem Laden, so Riese.

Seit 2008 (damals arbeitete die Organisation noch als Verein) beschäftigt sich der Kreistag immer wieder kritisch mit der Frage, was die Beteiligung dem Vogelsberg nutzt. Seitens der LINKEN wurde zuletzt in der Haushaltsberatung 2012 beantragt, den Verein zu verlassen und die 20.000 Euro Beitrag in einen sozialen Interventions-Pool einzubringen. Das wurde im Kreistag mehrheitlich abgelehnt.

Als Regierungspräsident Witteck im Sommer 2012 im Vogelsberg für sein Projekt warb, den Verein in eine GmbH umzuwandeln, damit nunmehr alles professioneller und besser würde, beantragte die LINKE, dass der Vogelsberg nur Gesellschafter bei der mittelhessischen Regionalgesellschaft werden solle, wenn die Gründung mit einem Aktionsplan zu besondern Förderung der ländlichen Regionen Mittelhessens begleitet würde. Auch das fand im Kreistag keine Mehrheit. Man stolperte wieder blind in das Projekt, nur weil da Wirtschaftsförderung draufsteht, erklärt Michael Riese.

Einen Ausstieg aus der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH 2015 kann die LINKE nur begrüßen, allerdings zeigt gerade dieses Beispiel, wie schief die Finanzpolitik des Kreises liegt.