Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Dünnhäutige Polemik der CDU

Nachdem das Aktionsbündnis gegen die A49 und die Waldbesetzer*innen unter anderem Unterstützung von den Gruppierungen „Fridays For Future Deutschland“, „Sand im Getriebe“ und „Ende Gelände“ erhalten, wird die hiesige CDU ausgesprochen dünnhäutig, weil sie als Befürworterin der Autobahn und der Waldrodungen bundesweit in Verruf geraten könnte.

Nachdem das Aktionsbündnis gegen die A49 und die Waldbesetzer*innen unter anderem Unterstützung von den Gruppierungen „Fridays For Future Deutschland“, „Sand im Getriebe“ und „Ende Gelände“ erhalten, wird die hiesige CDU ausgesprochen dünnhäutig, weil sie als Befürworterin der Autobahn und der Waldrodungen bundesweit in Verruf geraten könnte, antwortet Michael Riese von der Kreistagsfraktion der Vogelsberger LINKEN auf eine Pressemitteilung der CDU.

In ihrer Not versuche sich die Vogelsberger CDU in eine Polemik gegen die Gruppierung Ende Gelände zu flüchten. Diese Gruppe, bekannt vom Protest gegen den Braunkohletagebau, sei linksextremistisch und gewaltbereit und von denen müsse man sich distanzieren.

Besonders fragwürdig würde die Attacke der Kreis-CDU, wenn sie dabei eine Aktivistin des Aktionsbündnisses gegen die A49, die auch Grüne Stadträtin sei, herauspickt und an den Pranger stelle, so Riese. Die Versuche, den Spaltpilz in die Grünen im Vogelsberg zu tragen und gleichzeitig den Protest gegen die A49 zu delegitimieren sei offensichtlich.

„Angesichts etlicher Hasskommentare im Internet, speziell gegen die Stadträtin, wird überdeutlich, wie fragwürdig und auch gefährlich solche persönlichen Polemiken werden können, erklärt Riese abschließend.