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Schnelles Internet und der Blick in die Röhre

Im Dezember vorigen Jahres präsentierte Landrat Görig freudig den Bewilligungsbescheid von 5,2 Millionen Euro für den Vogelsberger Breitbandausbau. Die Förderung des Bundes (und da soll noch was vom Land kommen) dient dem Glasfaseranschluss von Vogelsberger Unternehmen. Diese erhalten damit Übertragungsraten im Gigabitbereich angeboten.

Derweil schauen beim schnelleren Internet zahlreiche Vogelsberger*innen in die Röhre.

Im Dezember vorigen Jahres präsentierte Landrat Görig freudig den Bewilligungsbescheid von 5,2 Millionen Euro für den Vogelsberger Breitbandausbau. Die Förderung des Bundes (und da soll noch was vom Land kommen) dient dem Glasfaseranschluss von Vogelsberger Unternehmen. Diese erhalten damit Übertragungsraten im Gigabitbereich angeboten.

Derweil schauen beim schnelleren Internet zahlreiche Vogelsberger*innen in die Röhre. In etlichen Gebieten stockt der Ausbau seitens der Telekom. Für manche Regionen des Vogelsbergs, wie z.B. in Mücke, scheint es gar keine Angebote eines schnellen Internets zu geben, wie man jetzt der Lokalpresse entnehmen kann.

Seitens der Telekom, so liest man, sei man willens, das Netz im Vogelsbergkreis baldmöglichst auszubauen, es sei aber von weiteren Gesprächen abhängig. Eine solche Floskel lässt den Verdacht aufkommen, dass die Telekom für ihr Engagement in für sie unwirtschaftlichen Gebieten finanzielle Förderung vom Kreis oder seinen Breitbandgesellschaften oder den Kommunen erwartet. Ist dies der Wunsch des Unternehmens, dann wäre es eher Aufgabe der kommunalen Breitbandgesellschaften sich, an ihren Gründungszweck zu erinnern und den Selbstausbau zu favorisieren.