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Sogenannte Lohnlücke ist kein Schicksal

Dass Frauen im Vogelsberg etwa 20% weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, kritisieren DGB und CDA völlig zu recht. In einigen Bereichen könnten die Vogelsberger Kommunalpolitiker diesen Missstand sogleich abstellen.

Dass Frauen im Vogelsberg etwa 20% weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen, kritisieren DGB und CDA völlig zu recht. In einigen Bereichen könnten die Vogelsberger Kommunalpolitiker diesen Missstand sogleich abstellen.

Zunächst könnten sie dafür sorgen, dass in allen Unternehmen, an denen die Kommunen beteiligt sind, für Lohngleichheit gesorgt wird. Überhaupt sollten alle Unternehmen, an denen die öffentliche Hand beteiligt ist, gute tarifvertragliche Beschäftigungsbedingungen haben.

Auch können nach dem hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz alle Kommunen ihre Auftragsvergabe an die Bedingung knüpfen, dass männliche und weibliche Beschäftigte, die an einem öffentlichen Auftrag der Firma arbeiten, bei gleicher Qualifikation auch den gleichen Lohn erhalten. Auch hier kann übrigens die Tariftreue zum Kriterium der Auftragsvergabe gemacht werden.

Der neu gewählte DGB-Kreisvorsitzende Ingo Schwalm ist kommunalpolitisch aktiv,, gleiches gilt für Uwe Meyer von der christlich demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA). Das heißt beide könnten über ihren Protest hinaus in den kommunalpolitischen Gremien wirksam aktiv werden.