Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Stellenabbau – Optimismus und Hoffnungen reichen nicht aus

„Es war eigentlich zu erwarten, dass nach den schlechten Nachrichten, dass STI in Grebenhain den Standort schließen möchte und KAMAX in Homberg erhebliche Entlassungen vornehmen will, das Ende nicht erreicht ist“, heißt es in einer Pressemitteilung der Vogelsberger Linksfraktion angesichts der jetzt bekannt gewordenen Probleme beim Alsfelder Spezialkarosseriebauer Hartmann.

„Es war eigentlich zu erwarten, dass nach den schlechten Nachrichten, dass STI in Grebenhain den Standort schließen möchte und KAMAX in Homberg erhebliche Entlassungen vornehmen will, das Ende nicht erreicht ist“, heißt es in einer Pressemitteilung der Vogelsberger Linksfraktion angesichts der jetzt bekannt gewordenen Probleme beim Alsfelder Spezialkarosseriebauer Hartmann.

„Da reicht es nicht aus, wenn der CDU-Kreisbeigeordnete Mischak nur Optimismus im Angebot hat und der Alsfelder Bürgermeister mögliche Stundungen finanzieller Verpflichtungen für die Firma“, erklärt Michael Riese, Fraktionsvorsitzender der Vogelsberger Linksfraktion und Alsfelder Stadtverordneter.

Mit STI, KAMAX und Hartmann Spezialkarosserien bekommen größere Industriebetriebe im Kreis wirtschaftliche Probleme und damit geraten hunderte von Arbeitsplätzen in Gefahr, eine enorm große Zahl für den kleinen Vogelsbergkreis, erklärt Dietmar Schnell von der LINKEN.

Wiewohl die Corona-Pandemie wie ein Katalysator für die derzeitige wirtschaftliche Entwicklung wirke, sei sie nicht alleinige Ursache der Probleme bei vielen Unternehmen, so Riese. Derzeit sind im Vogelsberg 9.259 Beschäftigte in 845 Betrieben von Kurzarbeit betroffen. Wie sich das in den kommenden Monaten auf die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen auswirken werde, sei ungewiss. Allerdings war es vor dem Hintergrund der guten Konjunktur von Landrat Görig völlig unverantwortlich zu meinen, eine Beschäftigungsgesellschaft wie die Neue Arbeit sei inzwischen entbehrlich, kritisiert Riese.

Der Vogelsbergkreis brauche dringend erprobte Instrumente der beruflichen Qualifikation und Beschäftigung in einem 2. Arbeitsmarkt, als Mittel gegen drohende Entlassungen. Für die Kreistagssitzung am 17. Juni liegt deshalb ein Antrag der LINKEN vor, der die Reorganisierung einer kommunalen Beschäftigungsgesellschaft fordert, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.