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CDU-Abfallpolitik: Ein absurder Bärendienst!

Jetzt soll im Vogelsberg nicht nur mit dem Restmüll und dem Bioabfall alles beim Alten bleiben, nein, nun soll der ZAV-Vorstand auch noch gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz klagen. Mit diesem absurden Ergebnis haben CDU und Freie Wähler den Vogelsbergerinnen und Vogelsbergern einen Bärendienst erwiesen.

Ganz populistisch tun CDU und FW so, als bräuchte man im ländlichen Vogelsberg die ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Trennung von Bio- und Restmüll nicht. Auch sorgten Sie sich um die finanzielle Mehrbelastung der Bürgerinnen und Bürger.

Nicht davon ist glaubwürdig. Alleine die Menge von biologischen Abfällen (dazu gehören vornehmlich die Küchenabfälle) in den Restmülltonnen beweist, dass deren getrennte Sammlung in eigenen Gefäßen sinnvoll und notwendig ist.

Auch die Sorge bei der CDU um die Mehrkosten ist scheinheilig. Alleine ihren Vorschlag zum Umgang mit dem Biomüll gestalteten sie absichtlich so unattraktiv, dass jeder Cent dafür zum Fenster hinausgeworfen wäre.

Manche kommentieren die Ereignisse im ZAV der letzten Zeit als absurdes Theater, weil die CDU sich mit Händen und Füßen, etlichen Sitzungen und hohen Kosten gegen die Einführung zur Wehr setzt.

Aber in der Politik hat vermeintlicher Starrsinn manchmal auch einen harten Kern.
Nun hat die CDU zunächst das, was sie die ganze Zeit favorisierte. Die CDU will weiterhin, dass der Abfall aus der Restmülltonne größtenteils als Ersatzbrennstoff in Industrieöfen verbrannt werden soll. Das findet sie besonders ökologisch, aber vor allem gibt es da Verträge, an denen die CDU wahrscheinlich gerne festhalten will.
Jetzt geht dieser Verbrennungsweg nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz mit dem Biomüll so nicht mehr, was noch in der Restmülltonne verbleibt, lohnt aber dieses Verfahren nicht.

 

Um ihren Eifer zu krönen, stellt sich die Vogelsberger CDU mit ihrem Kurs im ZAV in eine Linie mit den Klagen von Alsfeld gegen den kommunalen Finanzausgleich und des Vogelsbergkreises zur vollständigen Kostenübernahme der Flüchtlingsunterbringung. Es gibt aber einen großen Unterschied. Die Klagen Alsfelds und des Vogelsbergkreises sind gerecht. Mit ihrem Widerstand gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz wandelt die CDU aber auf ganz morschen Holzwegen